Beurteilung
Das Beurteilungssystem an der Orientierungsschule ermöglicht differenziertes Beurteilen und macht Aussagen über den momentanen Leistungsstand, dessen Entwicklung und zeigt auf, welche Schwerpunkte fürs künftige Lernen gesetzt werden sollen.
An der OS gibt es keine Noten - das heisst keine Noten im Sinn, wie es die meisten Eltern von früher gewohnt sind. Die zuständigen Lehrpersonen verfassen einmal jährlich einen Lernbericht. Dieser bildet die Grundlage für das Gespräch zwischen Eltern, Lehrperson und Kind.
An der OS gibt es keine Rückversetzungen, Ausnahmen werden nur auf begründeten Antrag der Eltern gemacht.
Die Beurteilung ist aus vier Elementen zusammengesetzt:
- Der Lernbericht ist analog zum Lehrplan aufgebaut. Er erlaubt eine genaue Beurteilung des Grades der Lernzielerreichung in den verschiedenen Fächern und gibt Auskunft über das Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten.
- Im Schüler/innenbericht schätzt sich das Kind selber ein.
- Die Lernerfolgskontrollen - schriftliche Tests, aber auch mündliche Leistungen - schliessen sich an die Behandlung eines Unterrichtsstoffes an.
- Beziffert werden Leistungen aller Pflichtfächer mit 1 bis 4 Punkten für den Übertritt in weiterführende Schule.
Die Ergebnisse der Lernbeurteilung werden von der Ansprechperson, den Eltern und dem Kind besprochen. Das Gespräch ist ein wichtiges Element in der Leistungsbeurteilung.
